Februar 2012

„Machst Du mir die Türe auf?“

Ein Gebet, das in der Tasche eines unbekannten gefallenen russischen Soldaten während dem letzten Weltkrieg gefunden wurde: „Hörst Du mich, mein GOTT? Nie in meinem Leben habe ich zu Dir gesprochen, doch heute will ich Dich grüssen. Du weisst, dass man mir von frühester Kindheit an gesagt hat, dass Du nicht existierst. Und ich war so dumm, das zu glauben. Nie wurde ich mir der Schönheit Deiner Schöpfung bewusst. Als ich heute die Tiefe der Unendlichkeit, diesen Sternenhimmel über mir sah, gingen mir plötzlich die Augen auf. Verwundert begriff ich sein Licht. Wie habe ich mich so grausam täuschen lassen? Ich weiss nicht, HERR, ob Du mir die Hand entgegenstreckst, aber ich vertraue Dir dieses Wunder an und Du wirst verstehen: Inmitten dieser entsetzlichen Hölle hat das Licht in mir aufgeleuchtet und ich habe Dich gesehen. Ich werde Dir nichts weiter sagen als meine Freude, Dich zu kennen. 

Um Mitternacht müssen wir zum Angriff übergehen, doch ich habe keine Angst, Du schaust uns ja an. Horch! Das Signal. Was tun? Mir war so wohl mit Dir. Ich will Dir noch dieses sagen: Du weisst, dass der Kampf schlimm wird. Vielleicht werde ich diese Nacht bei Dir anklopfen. Obwohl ich nie Dein Freund gewesen bin, wirst Du mich hereinlassen, wenn ich komme? Aber ich weine nicht; Du siehst, was mir passiert, mir sind die Augen aufgegangen. Vergib mir, GOTT. Ich gehe und werde bestimmt nicht zurückkehren, doch was für ein Wunder. Ich fürchte mich nicht mehr vor dem Tod.“

Es gibt unzählige und tausenderlei Beweise für die Existenz Gottes in jedem Menschen, ganz ... mehr